Die Resinbauteile werden mit dem Eingangs beschriebenen Kleber verbunden. Allerdings kann hier schon der erste Fehler passieren. Du mußt alle zu klebenden Stellen mit dem Schleifpad anrauhen. Schaue Dir dazu mal die Teile in Ruhe an und vergleiche die Flächen wenn Du etwas geschnitten hast oder wenn es normal belassen wurde. Die normale Seite glänzt, während die geschnittene Seite matt ist. Du kannst zwar auch die glänzenden Seiten kleben, wirst aber mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein, da die Haltbarkeit geringer ist als bei der aufgerauten Seite.

Daher sollten alle zu klebenden Stellen aufgeraut werden.

Schritt 1
Passe die Bauteile trocken an. Sitzen sie richtig? Passen sie wirklich?

Schritt 2
Bringe einen kleinen Tropfen dickflüssigen Kleber auf die Klebefläche und füge die Teile zusammen. Es ist sinnvoll, zum auftragen des Klebers einen Zahnstocher zu verwenden. So kommt nicht zuviel Kleber auf das Werkstück und wird beim zusammenfügen aus der Fuge gedrückt.

Schritt 3
Wenn der Kleber getrocknet ist, kann die Fuge nun mit dünnflüssigem Kleber ausgefüllt werden. Vorsicht, dass der Kleber nicht über die Finger läuft und diese zusammenfügt.

Noch ein kleiner Hinweis: Wer den klebevorgang beschleunigen möchte, kann auch sogenannten "Aktivator" verwenden. Dieser wird auf die Klebenaht gebracht und beschleunigt den Klebevorgang. Prüft aber vorher an einem nicht sichtbaren Bauteil, ob der Aktivator nicht mit dem Kleber reagiert und diesen aufquellen läßt. Bei dem Krickkleber und dem hier aufgeführten Aktivator passiert dies nicht.